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Aktuelle Trends für KI in Unternehmen

von Mai 2, 2024KI in Unternehmen0 Kommentare

Heute werfen wir einen Blick auf die aktuellen Trends, die KI in Unternehmen 2024 prägen werden. Die Entwicklungen schreiten in einem rasanten Tempo voran und bringen Jahr für Jahr neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, die 2024 auf Sie zukommen werden.

Für Unternehmen ist es essenziell, diese Trends frühzeitig zu erkennen und zu antizipieren. Nur wer sich rechtzeitig auf den neuesten Stand bringt, kann die volle29n Wettbewerbsvorteile der KI ausschöpfen und Fehlinvestitionen vermeiden.

 

Produktivitätssteigerung durch KI in Unternehmen

 

Wir werden im Laufe des Jahres 2024 sicher die ersten konkreten Auswirkungen von generativer KI auf die Produktivität von Unternehmen sehen. Die Möglichkeiten für Produktinnovationen und generell für die Steigerung der Effizienz sind so groß, dass es 2024 hier sicher einen kleinen Durchbruch gibt und das Potenzial für die KI Einsatz deutlicher sichtbar wird.

Die letzten aktuellen Studien in Deutschland deuten darauf hin, dass deutsche Unternehmen langsam mit der Umsetzung generativer KI beginnen. Dabei ist die Texterstellung mit KI nach wie vor das häufigste Einsatzszenario. Aber auch beim Produktdesign und der Übersetzung wird generative KI deutlicher eingesetzt. Interessant ist an dieser Studie, dass die Initiative für den Einsatz von KI häufig von Mitarbeitern ausgeht und seltener von der Chefetage.

 

Die Künstliche Intelligenz im Büro

Während lange Zeit viele Menschen mit künstlicher Intelligenz in der Logistik und im E-Commerce nur indirekt zu tun hatte und als Konsumenten von KI profitierten, hat sich das jetzt gewandelt. Die Vorreiter für KI-Anwendungen aktuell das verarbeitende Gewerbe ist, verändert sich viel im Büro. Die generative KI ist der Produktivitätsboost für Bürojobs und macht viele repetitive Aufgaben schneller.

Und das hat Auswirkungen! Pricewatrecooper rechnet mit einem zusätzlichen Wirtschaftswachstum durch KI. Und auch 90% der Nutzer von generativer KI berichten, dass sie deutlich produktiver werden.

Generative künstliche Intelligenz (GenAI) könnte das Wirtschaftswachstum in Deutschland pro Jahr um 0,4% bis zu 0,7% steigern. Bis 2030 entspräche das einem zusätzlichen potenziellen BIP von bis zu 220 Mrd. Euro (Studie zu generativer KI –  Pricewatercooper )

Wir können also davon ausgehen, dass wir 2024 einen verstärkten Einsatz von KI sehen werden und belastbarere Zahlen und Fälle zur Produktivitätssteigerung.

 

Künstliche Intelligenz kommt in der Internetsuche

 

Ein weiterer Trend wird wahrscheinlich die Veränderung der Internetsuche durch KI sein. Modelle der generativen KI sind nicht nur geeignet, Text zu erstellen, sondern können auch Suchresultate zusammenstellen und bieten damit eine ganz andere Nutzererfahrung für die Internetsuche. Tools wie Perplexity oder You geben nach einer Suchanfrage keine Liste von Webseite aus, wie man es bei der Google-Suche gewohnt ist. Sondern Sie geben eine sinnvolle Antwort auf die Nutzerfrage und belegen die Frage mit Internetquellen.

Erweiterte Suchfähigkeiten durch KI

Diese fortschrittliche Fähigkeit ermöglicht es Nutzern, schneller und effizienter auf komplexe Anfragen zu reagieren. Das verbessert nicht nur die Benutzererfahrung, sondern steigert auch die Produktivität in beruflichen Anwendungen. Die Antworten mit KI-gesteuerten Suchmaschinen sind besser als die klassischer Suchmaschinen, vor allem ist beeindruckend, wie genau die KI inzwischen auch Suchintentionen verstehen kann. Wenn Sie nach Zahlen oder Daten fragen, bekommen Sie tatsächlich auch Tabellen und Grafiken. Bei einer Frage nach einer Erklärung gibt Ihnen die Suchmaschine eine kurze Erläuterung mit aktuellen Quellen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil von KI in der Internetsuche ist die Personalisierung. KI-Algorithmen sind in der Lage, aus den bisherigen Suchanfragen und Interaktionen der Nutzer zu lernen. Dies ermöglicht eine immer spezifischere Anpassung der Suchergebnisse und Werbeinhalte, die auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen zugeschnitten sind. So wird jeder Suchvorgang effizienter und zielgerichteter.

Zukunftsperspektiven

Was das bedeutet, ist heute noch unklar. Es scheint so, dass in der Zukunft viele Suchanfragen mithilfe von KI getätigt werden, was größere Auswirkungen auf das Businessmodell von Google haben wird. Auch wird wahrscheinlich OpenAI hier nachziehen und laut Ankündigungen eine bessere Suchfunktion integrieren. KI wird wahrscheinlich schon 2024 Auswirkungen auf Internetsuchen und damit auch auf SEO haben. Für Unternehmen bedeutet diese Entwicklung zunächst einmal, dass es sinnvoll ist, neue Tools für die Suche und Analyse zu nutzen. Künstliche Intelligenz wird das digitale Arbeiten weiter prägen und für Endverbraucher als auch für Unternehmen neue Möglichkeiten bieten.

 

Steigende Kosten für leistungsfähige KI-Modelle

 

Die Entwicklung und Implementierung leistungsfähiger KI-Modelle wird zunehmend kostenintensiver. Laut aktuellen Schätzungen kostete die Entwicklung der letzten KI Modelle von OpenAi und Google 78 Millionen bzw. 191 Millionen US-Dollar.  Dies ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, die sowohl technische als auch wirtschaftliche Aspekte umfassen. Diese Entwicklung schien mehrere Ursachen zu haben. Es wird zum einen schwieriger an neue Daten für das Training von Modellen zu gelangen, die Regulierungen für KI nehmen auch weiter zu und führen zu steigenden Kosten.

Genauso scheint auch der größere Wettbewerb ein Kostentreiber zu sein. Mit OpenAi und der Veröffentlichung von ChatGPT ist ein neuer Markt mit vielen Anbietern entstanden, der aktuell noch sehr umkämpft ist.

 

Trainingkosten für die Entwicklung von Large Language Models. Die steigenden Kosten haben Auswirklungen auf KI in Unternehmen.

Trainingskosten für die Entwicklung von LLMs. https://hai.stanford.edu/research/ai-index-report

Schlussfolgerungen für Nutzer und Unternehmen

 

Für Unternehmen, die KI-Technologien einsetzen, kann diese Entwicklung verschiedenes bedeutet. Zum einen kann es sein, dass die Kosten für den Einsatz der letzten KI-Modelle steigen werden und damit auch Kosten für die aktuellen SaaS-Modelle. Für Unternehmen kann es sinnvoll sein, sich genau zu überlegen, in welche Anbieter sie investieren. Die steigenden Kosten können auch zu einer Konsolidierung auf dem Markt führen, bei der nur noch Unternehmen, die sich diese Technologien leisten können, am Wettbewerb teilnehmen. Dies könnte kleinere Unternehmen oder Start-ups benachteiligen, die möglicherweise nicht über die notwendigen Ressourcen verfügen, um in teure KI-Systeme zu investieren. Oder es gibt eine Entwicklung in Nischen, die für Unternehmen interessant sein können.

Kleiner Anbieter, wie beispielsweise Neuroflash können für Unternehmen interessant sein. Auch wenn sie vielleicht nicht die ganz aktuellen Modelle bieten, können bei Nischenanbietern Punkte wie Zugänglichkeit und Usability den Unterschied machen. Unternehmen müssen flexibel bleiben und je nach ihren Anforderungen klären, welche Art von KI-Einsatz für sie sinnvoll ist.

 

Staatliche Regulierung von KI in Unternehmen

 

Die neue EU-Verordnung zum Einsatz von KI in Unternehmen ist seit einigen Wochen in Kraft und wird in den nächsten Jahren umgesetzt. Die Verordnung sieht vor, dass Unternehmen beim Einsatz von KI Grundsätze wie Transparenz und Datenschutz umsetzen. Das bedeutet für Unternehmen die Umsetzung der neuen Bestimmungen und gegebenenfalls auch den Aufbau neuer Regeln und Zuständigkeiten. Die Kernpunkte umfassen:

Kernpunkte der neuen EU-Verordnung

  1. Risikobasierte Klassifizierung: Die EU-Verordnung klassifiziert KI-Systeme basierend auf ihrem Risikoniveau für die Gesellschaft. Hochrisiko-Anwendungen, wie jene, die in kritischen Infrastrukturen, Bildung, Beschäftigung und Rechtsdurchsetzung eingesetzt werden, unterliegen strengeren Vorschriften bezüglich Transparenz und Datenqualität.
  2. Transparenzanforderungen: Anbieter von KI müssen sicherstellen, dass ihre Systeme für die Nutzer leicht verständlich und transparent sind. Dies umfasst klare Informationen über die Funktionsweise der KI und die verwendeten Daten, um Entscheidungen zu treffen.
  3. Datenschutz und Genauigkeit: Die Verordnung fordert von den KI-Systemen, dass sie sichere und genaue Daten verwenden. Dies soll die Genauigkeit der durch KI getroffenen Entscheidungen verbessern und Datenschutzverletzungen vermeiden.
  4. Verbot unzulässiger Praktiken: Bestimmte Anwendungen von KI, wie solche, die manipulatives oder unausweichliches Verhalten fördern, die auf Kinder abzielen oder sozialen Scoring-Systemen dienen, sind unter dieser neuen Regulierung verboten.

Für den Einsatz von generative KI in Unternehmen bedeutet das in der Regel die Umsetzung von Datenschutz, Transparenz und Datensicherheit. Inzwischen gibt es auch Kompetenzzentren, die dabei unterstützen, die Regelungen umzusetzen.

Informationen zum Einsatz von KI

Es gibt inzwischen viele Kompetenzzentren, die dabei helfen, KI umzusetzen. Hier eine kleine Auswahl, mit denen Sie weiterkommen, wenn Sie den Einsatz von KI nach der neuen Verordnung gestalten möchten.

 

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